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Checkliste - Phase I - erweiterte Anleitung

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Die erweiterte Anleitung befasst sich mit einer höheren Ausbeute an US10, dem weissen Salz, einer der beiden Komponenten für die 2. Phase.
 
Während es unproblematisch ist, aus einem Liter Urin ausreichend DU13 (13x destillierter Urin) zu gewinnen, ist die Ausbeute an US10 (Urinsalz, 10 x kalziniert) sehr dürftig. Da der Prozess der Gewinung für 1 Liter oder 10 Liter Ursprungsurin annähernd gleich lang ist bevorzugen wir die höhere Ausbeute.
 
Für diese Variante werden zwingend 1000ml Retorten benötigt, da die am Schluss verwendete Menge an schwarzer Masse bereits 50% einer 500ml Retorte füllt und somit nicht genug Urin für die Destillationsphase hineinpasst (bezogen auf des Rezept aus dem BoA).
 
1000ml Retorten können, soweit noch auf Lager, hier bezogen werden.
 
Diese Prozedur setzt das Vorhandensein eines relativ grossen Labor-Wasserbads voraus. Es muss den 10 Liter Kanister und die Retorte gleichzeitig beherbergen können.
 
Diese Prozedur setzt das Vorhandensein einer 1000ml Auffang-Flasche voraus (nicht 500ml wie im BoA Prozess).
 

 
1) Sammle 1000ml frischen Morgenurin in einer sehr sauberen Glasflasche.
-wenn zu wenig, Flasche luftdicht verschlossen in den Kühlschrank.
-an den folgenden Morgen auf 1000ml auffüllen.
2) Parallel dazu sammle 9 Liter Urin in einem 10-Liter Kunststoffkanister
Dies muss kein Morgenurin sein.
3) schneide den Kanister am oberen Rand rundherum so auf, dass er nach oben hin völlig offen ist.
4) stelle ihn in das 80 Grad C warme Wasserbad bis der Urin auf unter 1 Liter abverdampft ist und du ca. 900ml Urinkonzentrat hast
5) Fülle 1000ml Morgenurin aus der Glasflache in die 1000ml Retorte
6) Retorte im Wasserbad mit max. 80 Grad C bis die gesamten 1000ml in die Empfangsflasche abdestilliert sind (kann bei Halskühlung bis zu einer Woche dauern).
7) Fülle die 1000ml einmal destillierten Urin in eine saubere Laborflasche (luftdicht).
8) Fülle die 900ml Urinkonzentrat aus dem Kanister in die Retorte und destilliere, bis sie trocken ist
9) Verwirf das Destillat
10) Retorte mit der verbliebenen schwarzen Masse draussen im Sandbad auf Gasbrenner
11) langsam auf ca. 100 Grad C erhitzen und warten, bis die verbliebene Feuchtigkeit völlig verdunstet und die zurückbleibende schwarze Masse völlig trocken ist (wichtig! sonst Dampfexplosion!).
12) sobald die Masse trocken ist, die Hitze auf Maximum (mindestens ca. 260 Grad C) erhöhen und für mindestens 6h (bis zu 24h) einwirken lassen, solange, bis die schwarze Masse zerbröselt aussieht.**
13) Fülle die Retorte in der die schwarzen Masse ist mit dem einmal destillierten Urin aus 5)6)
14) destilliere im Wasserbad bei maximal 80 Grad C bis 90% des Urins in der KJELDAHL Flasche ist (das kann bei Retortenhalskühlung bis zu 1 Woche dauern, sonst 2 Wochen)*.
15) wiederhole 10), 11) - jetzt mit 10% des Urins der in der Retorte verblieben ist.
16) wiederhole 13), befülle die Retorte mit dem jetzt 2x destillierten Urin aus der KJELDAHL Flasche

Urin jetzt nur noch 90% - 3. Destillation fertig.

17) wiederhole 15), 16) - jetzt mit dem verbliebenen % des Urins.

Urin jetzt nur noch 80% - 4. Destillation fertig.

18) wiederhole 15),16) in der Wohnung (wenn gewünscht) - blumiger Gerucht tritt auf.

Urin jetzt nur noch 70% - 5. Destillation fertig.

19) wiederhole 18).

Urin jetzt nur noch 60% - 6. Destillation fertig.

20) wiederhole 18).

Urin jetzt nur noch 50% - 7. Destillation fertig.

21) wiederhole 18).

Urin jetzt nur noch 40% - 8. Destillation fertig.

22) wiederhole 18).

Urin jetzt nur noch 30% - 9. Destillation fertig.

23) es sollten jetzt noch 150-300ml Urin in der KJELDAHL Flasche sein. Sieh nach, ob du ein weisses kristallines Pulver auf der schwarzen Masse liegen siehst.

- falls NEIN wiederhole 18) bis es auftritt, oder der 10. Kalzinierungszyklus abgeschlossen ist.
- falls NEIN nach dem 10. Zyklus - wiederhole 10),11) mit destilliertem Wasser anstelle von Urin BIS das weisse kristalline Pulver sich auf der gesamten Oberfläche der schwarzen Masse gebildet hat.

24) ernte das weisse Pulver vom Boden der Retorte (zerbrich sie, wenn nötig).
25) entferne sichtbare Verunreinigungen des weissen Salzes.
26) zerstampfe das weisse Salz in einem Porzellanmörser und bewahre es unter Luftabschluss in der 50 bzw 25ml KJELDAHL Langhals-Flasche auf.
27) destilliere den Urin weitere 3 mal in einer bisher unbenutzten Retorte.
28) bewahre den jetzt 13x destillierten Urin in einer luftdichten Flasche kühl auf.

Glückwunsch! Jetzt hast du das Quecksilber (DU13, 13x destillierter Urin) und den Schwefel (US10, das weisse Salz aus 10 Kalzinationen) der Heiligen.
Ich empfehle dringend, im ersten Teil besondere Sorgfalt walten zu lassen und sicherzustellen, dass das weisse Salz und der destillierte Urin von höchstmöglicher Reinheit sind. Wenn du einige der Destillationsstufen ausläßt sparst du nicht etwa Zeit, sondern hast den zweiten Teil um Monate verlängert! (Zitat aus dem BoA)

- Ende der ersten Phase -

* Die Verbindung Retorte/Flasche sollte fest, muss aber nicht luftdicht sein.
die Retorte soll über der Flasche angeordnet sein, Retortenbogen zur Flasche heruntergeneigt.
Das Kühlen des Retortenbogens (im oberen Teil) beschleunigt den Kondensierungsvorgang erheblich.

** die ersten ca. 3 Kalzinierungen erzeugen giftige, extrem stinkende Gase.

Und hier als Flowchart: --- (Download PDF: Rechtsklick, Datei speichern unter) Flow