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Modifikationen & Ideen

Gelegentlich entdeckt man im Forum des Authors Modifikationen zum Prozess.
 
Ich unterscheide dabei zwischen solchen, die eine Erweiterung bzw. Beschleunigung der Methode darstellen ohne die ursprünglichen Prozesse grundsätzlich zu verändern und solchen, die das tun. Letztere halte ich aus besagten Gründen für wenig sinnvoll.
 
Als Beispiel wäre die Kühlung des Retortenhalses zu Beschleunigung der Kondensation als eine sinnvolle Modifikation. Der eigentliche Prozessparameter wird nur geringfüging und (hoffentlich) unerheblich verändert. Ein anderes Beispiel: Für die 2. Phase wird die zyklische Abschaltung des Wasserbads (um die Abkühlung während der "Nacht" zu emulieren) vorgeschlagen. Auch das entspricht IMO einer sinnvollen Modifikation.
 
Ein Beispiel für einen sinnlosen Prozess stellt die Erhitzung der Restmasse des Urins in einem Kiln bei Temperaturen über 1000 Grad dar. Diese Methode wurde in keiner der alten Schriften je erwähnt obwohl Kiln zu der Zeit wohlbekannt und verbreitet waren. Es ist daher anzunehmen, dass sie für den Prozess unnütz sind. Author, in seiner unschlagbar wissenschaftlichen Art, behauptet jetzt allerdings, die Warscheinlichkeit für einen Erfolg der Kiln-Methode betrüge 95% - eine Erklärung, wie er darauf kommt, bleibt er allerdings schuldig.
 
Ich diskutiere hier Erweiterungen der Basisprozesse die IMO sinnvoll sind.
 
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass all diese Abweichungen vom "rechten Weg" sich relativieren, WENN der Stein denn existiert und sobald er einmal hergestellt und danach millionenfach vermehrt wurde (was ja laut BoA sehr einfach sein soll).
 

Wahl der Retorten-Bauart

Streng genommen ist das keine Modifikation. Da aber im BoA nicht wirklich darauf eingegangen wird hier kurz meine Meinung dazu. Verschiedene Bauformen wurden ausprobiert, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen was die Destillationsgeschwindigkeit betrifft.
 
Die klassische Retorte von Witeg hat dabei am besten abgeschnitten. Sie hat einen sehr weiten oberen Teil (Hals). Er erlaubt großzügige Kondensation, insbesondere wenn er mit einer Kühlschlange versehen wird.
 

Kühlung des Retortenhalses

Diese sehr nützliche Modifikation wird auf verschiedenste Art realisiert. Mittels Ventilator (kleines Modell aus dem Computerbereich), mit Eispacks die direkt aufgelegt werden und mittels Kühlschlangen, die über eine Pumpe Kühlflüssigkeit aus einem Vorratsbehälter zirkulieren. Der Vorratsbehälter kann ein Minikühlschrank sein oder ein Kanister, in den regelmäßig Coolingpacks aus der Tiefkühltruhe gelegt werden. Meine Konstruktion ist im Abschnitt Bild-Doku gut zu sehen.
 

Verwendung von 10 Litern Urin

Im BoA wird von einem Liter ausgegangen. Die daraus resultierende Menge an weissem Salz ist sehr gering. Da Urin ja im Überfluss verfügbar ist und die Abdestillation relativ zügig vonstatten geht habe ich aus 10 Litern Urin in einem Zug die schwarze Masse gewonnen und diese in einem 24h Burn-In bei 320 Grad C quasi vor-kalziniert, um die extrem stinkenden Bestandteile zu eliminieren.
 
Parallel dazu habe ich 500ml Urin 1x destilliert. Die schwarze Masse aus den 10 Litern wird dem Kalzinierungsgefäß (einer 1-Liter Laborflasche aus Borsilikatglas) entnommen (wobei diese vorsichtig zerbrochen werden muss). Dann wird sie im Prozelanmörser soweit zerstossen, dass sie in die 500ml Retorte eingefüllt werden kann, zusammen mit dem 1x destillierten Urin.
 
Jetzt werden 8 weitere Destillations- und Kalzinierungszyklen wie im BoA beschrieben durchlaufen.
Da ich die erste Phase bereits einmal vollständig durchlaufen hatte besitze ich 200ml 13x destillierten Urin (für die zweite Phase). Ich bin also nur auf eine größere Menge an weissem Salz aus. Den jetzt verwendeten Urin schütte ich am Ende weg, da ich ihn nicht 13x destillieren werde. Durch die Verwendung aller o.a. Beschleunigungsmethoden werde ich es nach ca. 14 Tagen das Salz in großer Menge erhalten.
 
Wer neu anfängt kann sich die doppelte Mühe natürlich sparen und sofort mit 10 Litern beginnen. Die Prozesszeit wird nur unwesentlich verlängert (ca. um 10 Tage) - das Ergebnis ist es aber wert, denn das Herausfummeln des weissen Salzes aus der schwarzen Masse am Ende der ersten Phase wird von Vielen im BoA Forum als extrem schwierig und lästig beschrieben - da ja sehr wenig vorhanden ist wenn man nur einen Liter Urin verwendet hat.
 

Mods für Phase II

Die klassische BoA Anleitung (bei 40 C stehen lassen im hermetisch versiegelten Kjeldahl-Kolben bei gelegentlicher Feuchte-Überwachung) ist sozusagen der Grundbaustein. Er wird von uns auch getrennt so in dieser Form angesetzt.
 
Dazu gibt es einen Aufbau, bei dem der Glaskolben im unteren Bereich von einem Orgon-Akkumulator umgeben ist. Der lange Hals des Kolbens ragt heraus. Der untere Kolbenbereich wird durch eine wasserführende Schlauchkonstruktion (innerhalb des Akkumulators) aufgeheizt, quasi eine Fußbodenheizung für den Kolben. Der obere Halsbereich wird gekühlt.
 
Des weiteren planen wir eine modifizierte MoJoe Zelle in ähnlicher Weise zu bestücken. Auch hier ist die Verdichtung der ätherischen Komponente in der unmittelbaren Umgebung des werdenden Steins das Ziel.
 
Dann ist die Behandlung der Ausgangssubstanzen DU13 uns US10 mit dem sog. "Tachyonisierungsprozess" nach ATT (David Wagner) geplant. Da dieser Prozess ziemlich teuer ist und es zur Zeit noch ungewiss ist, ob diese Methode noch zur Verfügung steht, wird dieser Ansatz frühestens im 2. Quartal 2012 realisiert werden können. Er wird dann in Verbindung mit den anderen 3 Aufbauten benutzt, d.h. diese Versuchsaufbauten werden einmal mit "normalem" und einmal mit tachyonisiertem Material bestückt.
 
Es ist eine seperate Versuchslinie mit menschlichem Blut anstelle von Urin angedacht. Aus verschiedenen, hauptsächlich pekunären Gründen wird es aber noch eine Weile dauern, bis wir das realisieren können.