Wer ist Naturwissenschaftler?

Wer sich im Forum des "Author" umgesehen hat, wird dort evtl. auf die Threads gestossen sein in denen mich einige besonders intelligente Mitglieder "entlarven" - und zwar als Lügner, da ich behaupte ich wäre Wissenschaftler, obwohl ich mich ja nun erwiesenermassen mit Tarot beschäftigt hätte (wie ihnen Google verraten hat).
 
Author selber entblödete sich nicht, diese Feststellung ungeprüft zu übernehmen und als Ausrede zu verwenden, mir mit Rauschmiss zu drohen "da ich ja nun als Lügner überführt wäre".
Mehr dazu in meinem Profil zu der Person "Authors". Hier will ich primär aber meine Definition eines Wissenschaftlers darlegen:

Wissenschaftler ist, wer in den Methoden der Wissenschaft geschult ist und sie anwendet.

Dabei ist ohne Belang, wer seinen Arbeit finanziert. Es isr also nicht notwendig, in einer staatlichen oder anderen Institution in dieser Funktion angestellt zu sein.
Ich darf daran erinnern, dass Einstein seine spezielle Relativitätstheorie als Angestellter des Patenamtes in Bern entwickelt hat (er hätte auch Putzmann sein können, die Beschäftigung war völlig ohne Bezug zu seinen privaten Forschungen). Im Falle Einsteins wird niemand sein wissenschaftliches Wirken infrage stellen.
 
Bin ich in diesem Sinne ein Wissenschaftler? Ganz klar: Ja. Zuerst einmal habe ich den naturwissenschaftlichen Zweig des Gymnasiums besucht mit Leistungskurs Physik und Biologie. Zumindest in meiner Zeit wurde dort noch richtig ausgebildet, man bekam solides Handwerkszeug (z.B. wurden die Heisenbergsche Unschärferelation und der Krebszyklus im Abi abgefragt). Dann Studium der Biologie und kurzes Gastspiel in Physik. Danach lebenslanges Lernen auf vielen Gebieten - als Beweis könnte die Bücherliste meiner Bestellungen bei Amazon.com herhalten.
 
Aber wie steht es mit prakischer Arbeit?
 
Im Jahre 2004 habe ich eine große Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit 250 Probanden in den Räumen der Uni Hamburg durchgeführt, dies im Auftrag einer kleinen Münchner Firma die mit "superionisiertem Wasser" handelte.
 
Dabei haben mir ein Arzt und zwei Heilpraktikerinen assistiert, es wurden zwei moderne Dunkelfeldmikroskope verwendet und das ganze auf Video aufgezeichnet und fotografiert. Das Ergebnis war leider nicht berauschend, was in solchen Versuchen immer herauskommen kann, wenn sie ehrlich und streng nach den Regeln, also ohne "Cherry-Picking" der Daten, durchgeführt werden.
 
Hier ein Bild des damaligen Versuchs mit 2 meiner Assistentinnen, und ein anderes mit meinem neuen Zeiss dass ich gerade auf LED Beleuchtung umgestellt habe und für Versuche mit Ormus-Wasser einsetze.
 

 

 
Ich habe natürlich viele andere Experimente gemacht, vielfach mit Wasser und seinen faszinierenden Wirkungen auf Planzen, Tiere und Menschen...
 

 
Früher waren Wissenschaftler immer allgemein ausgebildet und keinen Fachidioten wie es heutzutage leider allzuoft der Fall ist. Ich bin kein Wissenschaftler des neuen Schlages. Eine umfassende Kenntnis der Welt gehört für mich einfach dazu. Und natürlch scheue ich mich auch nicht, "verpönte" Bereiche anzufassen. Wobei ich meinen Skepsis immer behalte. Skepsis bedeute für mich aber: alles ist möglich - sollte aber auch beweisbar sein, wenn nicht ursächlich (kausal) dann doch statistisch (durch Wiederholbarkeit).
 
Die meisten Menschen, die sich Skeptiker nennen, sind keine - sie sind Gläubige - sie glauben fest an die Unmöglichkeit einer Sache die sie nicht verstehen bzw. die nicht in ihr Weltbild passt.
 
Wer gemäß meiner Definition ganz gewiss KEIN Skeptiker und auch kein Wissenschaftler ist - ist "Author".
Er verstößt schon im Ansatz gegen alle möglichen Regeln der Wissenschaft, z.B. durch Cherry-Picking seiner Daten, durch alle möglichen logischen Irrtümer (Kreisschlüsse usw.). Das würde ich in seinem Forum aber nicht laut sagen, sonst wirst du u.U. als "Lügner" entlarvt und gefeuert.