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Theorie zum Prozess im BoA - Sams Ansichten

Als Naturwissenschaftler mit starkem esoterischen Interesse gehe ich die Sache anders an als unser anonymer "Author".
 
Meine Meinung zum BoA aus wissenschaftlicher Sicht ist kurz und bündig: Ein "wissenschaftlicher" Ansatz existiert in dem Buch nicht.
 
Warum kann es dennoch Sinn machen, den im BoA beschriebenen Prozess durchzuführen? Ich denke, dass ist im Wesentlichen einen Frage der charakterlichen Natur des jeweiligen Forschers. Wer sich auf neues Gelände wagt wird oft positiv überrascht, auch wenn es zunächst nicht danach aussieht. Das ist mir selbst oft genug passiert. In diesem Kontext kann man die ca. 70% des BoA einfach ignorieren, in denen der Autor versucht, zu erklären "warum" der Stein existieren "muss", warum er wirkt und aus was er besteht.
 
IMHO ist das alles mehr oder weniger hohles Geschwätz und man kann sich auf die einzig interessante Kernaussage konzentrieren, die da lautet: Es gibt eine Substanz, die alle Krankheiten heilt, unsterblich macht und unedle in edle Metalle transformiert.
 
Als Beweis werden einen Vielzahl von schriftlichen Quellen herhalten müssen, die oft selbst fragwürdig sind, weil:
- sie bewusst irreführend geschrieben wurden
- ihre Autorenschaft zweifelhaft ist
- sie sich in SEHR vielen Punkten widersprechen
- sie Übersetzungen z.T. sehr alter (toter) Sprachen sind, deren Wortbedeutungen oft mehr geraten als gewusst sind
- keiner der Autoren heute noch lebt oder sein direkter Nachfahre
- Vorgänge beschrieben werden, die in ihrer Verklausulierung eine Vielzahl von Interpretationen erlauben (von denen im BoA aber nur die selektiv benutzt werden, die Author's These stützen).
 
Trotzdem bleibt ein statistisch signifikanter Teil übereinstimmender Aussagen übrig, der eine nähere Betrachtung rechtfertigt, deren Aufwand absehbar und bezahlbar ist.
 
Es gibt vermutlich ebensoviele Werke, in denen die Theorie der hohlen Erde (mit Zentralsonne usw.) verbreitet wird, auch dazu gibt es viele alte Quellen. Und doch würde ich keine Sekunde an diese These verschwenden, denn ob sie wahr ist oder nicht hat nur sehr indirekten Einfluss auf mein Leben - wohingegen die Existenz des Steins extremen, man könnte sagen, überwältigenden Einfluss hätte.
 
Das muss in die Rechnung mit einfliessen. Es ist, als ob durch einen Trick jemand die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns voraussagen könnte. Wenn diese im Bereich von 1:10.000 läge würde ich spielen, denn die 5,- Euro Einsatz sind nichts gegen den zu erwartenden Gewinn. Bei einer Chance von 1: 100.000.000 würde ich das allerdings anders sehen (der wohl tatsächlichen Lotto-Gewinnchance).
 
Heute dürften durch das BoA so an die 1000 Leute weltweit an diesem Spiel beteiligt sein. Manche haben evtl. mehr Glück als andere. Auf jeden Fall erhöht das die Chancen auf Erfolg, sofern das ganze Konzept nicht von Haus aus Blödsinn ist (was mangels direkter Beweise für die Existenz des Steins ja immer möglich und m.E. auch sehr warscheinlich ist).
 
Ein Aspekt sollte jedoch nicht ausser Acht gelassen werden. Derjenige, dass wir KEINE AHNUNG HABEN, was an dem BoA-"Rezept" sehr wichtig, weniger wichtig oder fast zu vernachlässigen ist.
 
Wer ein Ei kochen will und nichts von der Denaturierung von Eiweiss unter Hitzeeinfluss weiss, muss sich fragen: Sind die 5 Minuten wichtig? Ist es die Topfform? Der Umstand, ob ich Gas oder elektrische Hitze benutze? Gibt es mir unbekannte Faktoren, wie zum Beispiel diese hochesoterische Behauptung, ein Stich mit der Nadel in das Ei würde Platzen verhindern? Das muss doch Quatsch sein, rein strukturmässig kann so ein Loch die Schale doch nur noch empfindlicher machen - oder??? Ja, wenn man nichts über Eiweiss und Gas im Ei weiss, muss man sich genau an das Rezept halten. Jede Abweichung führt zu Glibber, knallharten Eiern oder zerbrochenen Schalen.
 
Wir wissen de facto nur sehr wenig über die Faktoren, die bei der Produktion des Steins wichtig sind. Das ganze Geschwätz über den "Einfluss der Natur" usw. ist nur hohles Gerede um Eindruck zu schinden. Es gibt aber Parameter, die einfach nur durch statistische Häufung hervorstechen. Diese Häufung führt dazu, sie in das Gesamtrezept einzubinden. Das betrifft Temperaturbereiche, Zeiten die einzuhalten sind und Reinheitsgebote (wobei die sehr schwammig sind, weil ja niemand wirklich weiss, was gebraucht wird und was stört).
 
Dennoch würde ich die Hauptfaktoren gemäß BoA streng und möglichst unmodifiziert beachten und sehen, was dabei herauskommt.
Blindes Rumprobieren, wie es im "advanced" Teil des BoA Forums gern geschieht, ist wie der Versuch eines Eingeborenenstammes, den Bauplan für einen Segelgleiter zu verbessern ohne die blasseste Ahnung von Aerodynamik, Flügelprofilen und Schwerpunkten zu haben.
 
Wie dem auch sein: Author war ja im März 2011 in der "schwarzen Phase" und das ist relativ kurz vor der Herstellung des "weissen Steins". Heute, ein gutes halbes Jahr später, gibt es immer noch keine weiteren Neuigkeiten. Wenn es sein Forum im März 2012 noch gibt und er immer noch nicht beim weissen Stein angekommen ist würde ich die Einschätzung abgeben, dass die ganze Idee Unsinn ist und Zeitverschwendung. Wenn er oder einer seiner Mitstreiter jedoch Erfolg hat, werden wir davon erfahren. Daran habe ich keine Zweifel. Ich gucke immer mal wieder im BoA Forum rein um zu sehen, obs dafür irgendwelche Anzeichen gibt.
 

Was spricht für die physische Existenz des Steins als Substanz wie im BoA beschrieben?

Es gibt einige Hinweise bzw. Indizen für seine Existenz:
  • Die Häufigkeit seiner Erwähnung in der Literatur in uncodierter Form.
  • Die Verbindung dieser Quellen mit Namen von Persönlichkeiten, die sich anderweitig einen unstrittigen Ruf erworben haben (Newton, Shakespeare usw.)
  • Die relativ häufige Erwähnung in Verbindung mit Laborarbeit, also nicht nur Meditation, Kontemplation usw.
  • Die relativ zuverlässige Beweisführung von Kevran et al, der durch ausgedehnte Versuchsreihen atomare Transmutation in Organismen nachgewiesen hat.
  • Die Forschungsergebnisse um die Kalte Fusion (Cold Fusion).
  • Die Forschungsergebnisse um ORMES bzw. einatomige Metalle.
  • Wiederkehrende und relativ gut verifizierte Berichte von langlebigen Individuen (z.B. St. Germain)
  • Die unvorstellbare Verdummung der Bevölkerung und die 100% Kontrolle der Medien durch eine kleine Gruppe, die in der Lage ist, Informationen zu filtern und völlig aus der Berichterstattung herauszuhalten.
  • Das statistisch bewiesene Auftreten von ungewöhnlichen Artefakten in der menschlichen Kulturgeschichte, die mit der Existenz des Steins zu erklären wären (aber auch anders!)

 
All das sind HINweise, keine BEweise. Ich persönlich finde sie hinreichend für eine Versuch. Allerdings kommen als "Aber" auch noch die von Montalk erwähnten "hidden Parameters" zum Tragen. Insgesamt, wie auch anderswo erwähnt, gebe ich der Sache eine 1: 100.000 Chance.